Bau & Reparatur

Hausbau

Für den Bau des Eigenheims sind verschiedene Dinge zu berücksichtigen. Bereits mit Erwerb des Grundstückes sollte der Käufer darauf achten, dass ihm der Verkäufer zusichert, auf dem Grundstück bauen zu dürfen. Im Anschluss wird der Erwerber einen Architekten mit der Planung eines Hauses beauftragen. Alternativ hierzu kann auch ein Bauunternehmer mit dem Bau eines bereits geplanten Fertighauses beauftragt werden. Bei beiden Verträgen muss der Bauherr darauf achten, dass er sich bzw. sein eingesetztes Kapital schützt. Insbesondere sollten Sicherheiten vereinbart werden, für den Fall, dass der Vertragspartner insolvent wird. Der Bauherr benötigt des Weiteren eine Baugenehmigung, damit er auf dem Grundstück überhaupt bauen darf. Die Beantragung einer Baugenehmigung unterliegt gewissen formalen Voraussetzungen, die zwingend einzuhalten sind. Nur dann kann eine Baugenehmigung erteilt werden.
 

Bauvertrag

Möchte man sich den Traum vom selbst geplanten Eigenheim erfüllen, muss man einen Bauträger mit dem Bau des Hauses beauftragen. Mit diesem schließt man einen sogenannten Bauvertrag ab. Dieser Vertrag hat die Herstellung eines Bauwerkes zum Gegenstand.

Sollte der Bauherr später noch Änderungswünsche haben, ist dies in Absprache mit dem Bauunternehmer möglich. Dieser ist verpflichtet, ein Angebot zur gewünschten Änderung zu erstellen. Ist der Bauherr ein Verbraucher, so steht ihm ein Widerrufsrecht zu, es sei denn, der Bauvertrag wurde vor einem Notar geschlossen.

 

Handwerkervertrag

Der Handwerkervertrag ist ein Werkvertrag. Da die Pflicht des Handwerkers darin besteht ein Werk zu erstellen, ist hier im Gegensatz zum Dienstvertrag ein konkreter Erfolg geschuldet.

Roland Tilch

In der Kanzlei seit 1996
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