Unfall & Krankheit

Arbeitsunfall

Der Begriff „Arbeitsunfall“ ist gleichbedeutend mit den ebenfalls geläufigen Begriffen „Betriebsunfall“ oder „Berufsunfall“. Ein Arbeitsunfall fällt unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bezahlt allein der Arbeitgeber, um für Personenschäden, die bei einem Betriebsunfall eintreten, eine Haftungsfreistellung zu erreichen. Selbständige und Freiberufler unterliegen grundsätzlich nicht der Sozialversicherungspflicht, können sich aber freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichern.

Liegt ein Arbeitsunfall vor, so leistet die gesetzliche Unfallversicherung Schadensersatz, zum Beispiel Witwenrente oder Hinterbliebenenrente. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt auch die Heilungskosten, erstattet aber keine immateriellen Schäden und bezahlt auch kein Schmerzensgeld.

Wenn Sie Ihre individuellen Ansprüche geltend machen möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.
 

Lohnfortzahlung

Wird der Arbeitnehmer krank, so erhält er Krankengeld. Da der Anspruch jedoch erst nach sechs Wochen entsteht, muss der Arbeitgeber in dieser Zeit eine entsprechende Lohnfortzahlung leisten.

Roland Tilch

In der Kanzlei seit 1996
rt@ra-sonntag.de

 

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